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Offene Kinder- und Jugendarbeit

Gliederung
1. Was bedeutet Offene Kinder- und Jugendarbeit
        Begrifflichkeiten
        Ziele
2. Arbeitsfelder und Rückblick 2005
3. Zusammenfassung
Was bedeutet Offene Kinder- und Jugendarbeit

Begriff: offen
frei verfügbare und jedem zugängliche Räume
Angebote und Veranstaltungen der Kinder- und Jugendarbeit, die jedes Kind bzw. jeder Jugendliche wahrnehmen kann
vielfältige Angebote und Aktivitäten

Begriff: Kinder- und Jugendarbeit
aufbauend auf Beziehungen und Kontaktpflege
umfasst Altersgruppe der 8- 20-jährigen bis max. 27 Jahre
Angebote gegliedert in drei Altersgruppen mit Übergängen
       - 8-14-jährige festes Monatsprogramm
       - ab 12 Jahre bis etwa 16 Jahre abnehmender Programmanteil und Zunahme der Förderung eigener          Aktivitäten
       - für Jugendliche ab 13 Jahre, vor allem ab 16 Jahre gewinnen „Räume“ an Bedeutung --> nicht nur          Raum oder das Zimmer des Freundes / der Freundin, sondern auch Jugendräume, offene Plätze wie
         z.B. Bushaltestelle, Sportanlagen etc. -->Räume wollen selbst gestaltet werden
--> offene Kinder- und Jugendarbeit übernimmt Aufgaben der Unterstützung und Begleitung

Ziele der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Küssaberg:

Hauptziel im Gesetz verankert: Förderung der Kinder und Jugendlichen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zur selbstverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
Das meint im Einzelnen
Förderung und Unterstützung des Einzelnen (Qualität vor Quantität)
Förderung sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit
Lebensnahe Wissensvermittlung
Hinführen zu Selbstbewusstsein, Selbständigkeit und Eigenverantwortung
Förderung einer aktiven Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am gemeinschaftlichen Leben
Vernetzung von Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit in und außerhalb der Gemeinde

Arbeitsfelder und Rückblick 2005

Kinder- und Jugendbüro:
Anlaufstelle für Gespräche, individuelle Anliegen und Notfälle von Jugendlichen und Eltern
Bietet Hilfe und Unterstützung in allen Lebensbereichen
Vermittlung kompetenter Ansprechpartner

Internetcafé Gemeindezentrum und Internettreff Dangstetten:
ein regelmäßiges Angebot und vor allem in Wintermonaten stark in Anspruch genommen
Räume dienen nicht nur der „Computernutzung“, sondern oft auch als Raum für Gespräche, Austausch und   Treffen mit Freunden

Altenwerk Gemeindezentrum:

Platz für kreative Angebote

--> mit zunehmenden Alter orientieren sich Jugendliche nach außen, Angebote
sind daher auch Ausflüge wie Planetarium Freiburg, Eissporthalle
Herrischried, Technorama Winterthur oder Klettern in Weil am Rhein

Jugendräume Rheinheim und Bechtersbohl:
     Jugendraum Reinheim
        - Seit Dezember 2002 gibt es ein festes Leitungsteam, welches im August 2004 wechselte
        - z.Zt. ist das Amt mit Benjamin Guhl und Andreas Moranz besetzt
        - Jugendtreff erhielt im Jahr 2005 ein neues Aussehen und eine Pergola
        - Die für den Umbau notwendigen finanziellen Mittel sind Spendengelder in Höhe von 1500 € der Clubs           Kiwani, Rotary und Lions (KiRoLi) aus dem Jahr 2003 --> für die sich die ehemalige Clubleitung           beworben hatte
        - In vielen Stunden Eigenarbeit und mit Unterstützung des Bauhofes, Jugendlicher, Eltern und           Großeltern wurde der Bau bewerkstelligt
     Jugendraum Bechtersbohl
        - Seit Juni 2005 ist der Jugendraum aktiv genutzt
        - Er bietet Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren einen Ort der Begegnung
        - Leitende Jugendliche sind Dardan und David Jakupi, Kevin Fritschi und Sven Michael
        - Unterstützung des Jugendraumes durch Eltern (Sachen besorgen, Aufsichtsdienste etc.)

--> Jugendräume sind Lern- und Übungsfelder, in denen Zusammenarbeit, Eigeninitiative und verantwortungsvolles Handeln umgesetzt und Selbständigkeit sowie Zuverlässigkeit geübt werden können.
 
Kooperation:
     Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der offenen Kinder- und Jugendarbeit
       --> erfolgt mit Vereinen, Institutionen, Organisationen, Firmen und Referenten
     seit 3 Jahren regelmäßige Kooperation mit der Hauptschule zum Thema Konflikt-Kultur, seit letztem Jahr        Zusammenarbeit auch mit der Grundschule zum Thema --> Ziel ist es eine Streitkultur zu entwickeln
     Museumsverein – Zusammenarbeit bei der 1. grenzüberschreitenden Kulturnacht mit dem Thema Graffiti,       Bearbeitung des Themas gemeinsam mit Jugendlichen --> Hauptanliegen, Kinder und Jugendliche für       Museen und Kultur zu interessieren --> vom 18. Juni bis 16. Juli 2006 sind die entstandenen Werke in der       Graffiti-Ausstellung zu sehen
     Ferienfreizeit (FEZ) – Vereine sind Kooperationspartner, ohne ihre Mitwirkung könnte ein so vielfältiges       Programm nicht angeboten werden.
      --> Kinder- und Jugendarbeit Organisation, Kooperation und Durchführung
      --> Kinder- und Jugendarbeit macht ebenso eigene Angebote ( 2005 – Seidenmalerei, Zelten mit Action,             Radtour zum und um den Bodensee)
      --> bei vielen Angeboten wirken ehrenamtliche Helfer mit, ohne die einige Aktivitäten nicht möglich wären
     Jugendhäuser – 2005 Zusammenarbeit mit dem JUZ Tiengen und Jugendhaus Bad Säckingen beim        Kletterprojekt --> über Klettertheorie und Kletterkunde zu Klettertechnik und Übung und als Abschluss        eine 5-tägige Freizeit am Naturfelsen

--> Weitere Aktionen im Jahr 2005 sind der Kindertag, Angebot für Mädchen im Rahmen der Frauenaktionswochen und eine LAN Jugendliche organisieren für Jugendliche.

Ausblick 2006:
--> trotz angespannter Haushaltslage in diesem Jahr, sollen folgende Veranstaltungen stattfinden:
Je ein Kurs für Mädchen und Jungen zur sexuellen Aufklärung
Teilnahme der Mädchen an der Mädiale (3.-5. Juni 2006), einem bundesweiten Mädchenevent
Kindertag in Kooperation mit dem Narrenverein Reckingen zum 20. Jubiläum am 11. Juni 2006
Zum 9. Mal die Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche
Nun endlich online gegangene Homepage der Jugendarbeit www.waischlos.de soll in diesem Jahr vervollständigt werden

Zusammenfassung

Offene Kinder- und Jugendarbeit ist vielfältig in ihrem Erscheinungsbild, für jedes Kind und jeden Jugendlichen jederzeit frei zugänglich und heute nach 5 Jahren ein fester Bestandteil des Gemeindelebens.
Sie versteht sich neben der Jugendarbeit in den Vereinen als Angebot an Kinder und Jugendliche.


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